WEINIG: Transformation 2027

Tauberbischofsheim, 3. Februar 2026.

Geopolitische Risiken wie die US-Handelspolitik, der anhaltende Handelskonflikt zwischen den USA und China sowie der fortdauernde Krieg in der Ukraine sorgen weiterhin für erhebliche Marktvolatilität. Diese Unsicherheiten führen dazu, dass viele Unternehmen Investitionsentscheidungen verschieben. Davon betroffen sind sowohl der Maschinenbau als auch die holzverarbeitende Industrie.

Die WEINIG Gruppe hat sich in den vergangenen Jahren erfolgreich durch ein herausforderndes Marktumfeld navigiert und sich dabei besser entwickelt als der Branchendurchschnitt. Dennoch bleibt die aktuelle Auftragslage hinter den Erwartungen zurück. Um das Unternehmen langfristig gesund und resilient aufzustellen sind Anpassungen der globalen Kostenstrukturen an die veränderten Marktbedingungen notwendig. Es ist davon auszugehen, dass die Weltwirtschaft auch künftig von erheblichen Schwankungen und strukturellen Veränderungsprozessen geprägt sein wird. Die Dynamik der internationalen Wirtschaftsbeziehungen hat sich grundlegend verändert und wird dies weiter tun. Diese neue Realität gilt es anzunehmen und sich als Unternehmen entsprechend auszurichten.

Um diesen Herausforderungen wirksam zu begegnen, wird die WEINIG Gruppe weltweit in den kommenden zwei Jahren das Maßnahmenprogramm „Transformation 2027“ umsetzen. Das Programm zielt darauf ab, Effizienzpotenziale zu heben und die Kapazitäten an die volatile Marktentwicklung anzupassen, um sich nachhaltig resilient aufzustellen. Neben umfassenden Prozessoptimierungen beinhaltet es auch eine weltweite Kapazitätsanpassung, die voraussichtlich rund 400 Stellen betrifft. Hauptsächlich an den deutschen Standorten werden strukturelle Anpassungen erfolgen.

Die Verantwortung gegenüber den Mitarbeitenden ist WEINIG wichtig. Das Unternehmen legt großen Wert auf eine sozialverträgliche Umsetzung aller notwendigen Veränderungen.

Durch die konsequente Optimierung der globalen Kostenstruktur wird die WEINIG Gruppe die Auswirkungen der bestehenden Krisen auf das Unternehmensergebnis begrenzen und sich gleichzeitig mittel bis langfristig für profitables Wachstum beim nächsten konjunkturellen Aufschwung positionieren.

Sobald es konkrete Entwicklungen gibt, wird das Unternehmen zunächst die Mitarbeitenden und anschließend die Öffentlichkeit umfassend informieren.

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Benedikt Schneider
Benedikt.SchneidernoSpamPlease@weinig.com